Wogen (Ramsch-Poesie)

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Wogen

 

Diese Worte werden einst

belanglos in jenem Dunst,

aus dem freudig Äste wachsen,

bis sie zergehen in Vernunft.

 

Diese Rüstung wird bald fallen

im kranken Krieg der Jahre:

knallendes Haar, platzendes Herz,

verzweifelndes Hoffen auf heiligen Graben–

samt Luke wider Wogen der Fahnenflucht!

 

Dieser Atem wird besinnen

sich im Chor mit Wind und Zeit.

Dann hat sich auch die Angst erübrigt,

dass gar nichts anderes übrig bleibt.

 
– Der Seiltänzer
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7 Kommentare
    • Kann ich nicht genau sagen. Es ist allerdings ein gestelltes Foto von 2007, das die Schlacht bei Kursk wiedergeben soll.

      Und schon ist die Magie fort…

      • Naja Magie, wenn es um Kriegsszenen geht? Ich habe es eher als bedrückend empfunden.

      • Die Tatsache, dass es bloß einer festgehaltenen Lichtreflexion benötigt, um Bedrücktheit hervorzurufen, ist keine Magie?

      • Du hast Recht. Mein Fehler Magie gleich positiv zu bewerten und nicht als Bestandteil eines künstlerischen Vorgangs begreifen zu können.

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