Ein Gang (Gedicht – 2012)

Als ich dich fragte,

ob du mitkommst zu mir,

dachte ich nicht

je ans Ankommen.

 

Links und rechts

in Schatten aus Sträuchern,

meine versteckten Gedanken;

unter jedem heimlich glühenden Fenster

wollt‘ ich schauen,

ob sie dir stehen.

 

Suchend in den Narben des Teers

nach deinem Verborgenen-

hoffend,

es tragen zu dürfen

wie Schulbücher im Film.

 

Leise schüttelst du Schopf

und die Krone sie rutscht

dir über die Brauen-

ganz sicher bist du dir nicht-

 

Aber wie sollst du’s wissen?

 

Vielleicht doch eine Ahnung-

und der Gang

an Verlangen zu viel.

 

Aber wie sollst du wissen:

Es gab nie ein Ziel.

 

– Der Seiltänzer

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2 Kommentare
  1. Hallo Seiltänzer, Danke, dass Du meinem Blog folgst! Freue mich darüber!
    LG
    Sabine

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